Als Kommunikationsdesigner arbeite ich an der Schnittstelle von Gestaltung und Lehre – Perspektiven, die auch meine Arbeit mit Atmung und Kursformaten prägen.

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“

Studiert habe ich Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste mit den Schwerpunkten Fotografie, Experimentelle Gestaltung und Kommunikationstheorie. Während dieser Zeit beschäftigte ich mich intensiv mit visueller Kommunikation, Wahrnehmung und der Frage, wie Bilder, Formen und Ideen Wirkung entfalten können.


Folgendes Prinzip begleitet meine Arbeit seit vielen Jahren: Aus vorhandenen Elementen neue Zusammenhänge entstehen zu lassen.


Nach dem Studium arbeitete ich zunächst als Künstler und Kreativer im Bereich Fotografie, Film und Mixed Media. Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit ist die Verbindung unterschiedlicher Bild- und Medienformen – insbesondere durch Collage, Sampling und Appropriation – Verfahren, die ursprünglich aus der Remix- und Sampling-Kultur stammen.

Bereits meine Diplomarbeit an der Folkwang Universität der Künste beschäftigte sich mit diesem Thema und trug den Titel „Das Sample als Gestaltungsmoment“. Darin untersuchte ich, wie vorhandenes Bildmaterial durch Kontextverschiebung, Kombination und Transformation zu neuen visuellen Bedeutungen und eigenständigen Werken führen kann.

Diese Arbeitsweise hat auch historische Wurzeln. Besonders geprägt hat mich die Hip-Hop-Kultur, in der vorhandene Fragmente zu neuen musikalischen Zusammenhängen kombiniert werden. Dieses Denken – vorhandene Elemente kreativ zu verbinden und daraus eigenständige Werke entstehen zu lassen – prägt meine Arbeit bis heute und bildet den Kern meiner Arbeitsweise.

Meine Arbeiten wurden weltweit ausgestellt und veröffentlicht – unter anderem in Magazinen wie Vogue, Der Spiegel, Focus und weiteren internationalen Publikationen.

Projekte und Serien wurden international präsentiert – unter anderem auch auf großen öffentlichen Displays wie dem Times Square in New York. In dieser Zeit entwickelte ich eine Arbeitsweise, die fotografische, filmische und grafische Elemente miteinander verbindet und im Kontext der Mixed-Media-Kunst wahrgenommen wurde.

Während meine freien Arbeiten für mich eine klare inhaltliche Richtung hatten, war die Arbeit in der Werbebranche stärker projekt- und funktionsorientiert.


Parallel begann ich zu unterrichten – zunächst als Dozent für Gestaltung. Das Unterrichten wurde schnell zu einem zentralen Bestandteil meiner Arbeit.

Mit der Zeit übertrug sich mein gestalterischer Ansatz – verschiedene Elemente miteinander zu verbinden – auch auf andere Bereiche meiner Arbeit. Ich begann mich intensiver mit Atemtraining und verschiedenen Methoden der Selbstregulation zu beschäftigen.

Aus dieser Entwicklung heraus begann ich, ein eigenes Konzept für Atemtraining und erfahrungsorientierte Kursformate zu gestalten. Daraus entstand schließlich Born to Breathe.

In Klassen, Workshops und Retreats verbinde ich unterschiedliche Ansätze aus moderner Atemforschung, körperlicher Praxis und praktischer Erfahrung – mit dem Ziel, Menschen zu befähigen, ihren Atem bewusst zu nutzen und ein tieferes Verständnis für Körper und Nervensystem zu entwickeln.


In dieser Arbeit wurde für mich immer deutlicher, dass Lernen weit über die Aufnahme von Wissen hinausgeht. Wirkliches Verständnis entsteht dort, wo Wahrnehmung, Erfahrung und Reflexion zusammenkommen und Menschen Zusammenhänge selbst entdecken können.


Der nächste Schritt meines beruflichen Weges führt mich nun in die Schule. Dort werde ich künftig die Fächer Kunst & Sozialwissenschaften unterrichten.

Schule ist für mich ein Ort, an dem Lernen mehr bedeutet als Wissen aufzunehmen – ein Raum, in dem Inhalte, Fragen und Perspektiven zusammenkommen. Hier werden Verbindungen sichtbar, neue Zusammenhänge entstehen und Neugier sowie Freude am Entdecken können wachsen.